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Kleiner Blick in die Geschichte

Auszüge aus der Festschrift (Festschrift SG Altschermbeck 1960 e.V., Helmut Nappenfeld, 1985) zum 25jährigen Bestehen:

Zur Gründung einer Schiess-Sport-Gruppe in Altschermbeck fanden Ende September 1960 in der Gaststätte Josef Nappenfeld die ersten Vorgespräche statt. Initiatoren waren mit dem Gastwirtssohn Helmut Nappenfeld die Üfter Jungens wie da sind: Ludwig Spickermann, Hans Walenciak, Gebrüder Große-Gehling, Heinrich Dahlhaus, Heinz Underberg u.a..

Im Oktober 1960 wurden die ersten Richtlinien festgelegt, die sich bezogen auf: Schießstand-Räumlichkeiten, Gewehre, Kugeln und Scheiben. Im November begann dann die ersten Übungsabende mit alten, privaten Diana-Gewehren auf einem sogenannten Luftgewehr-Stand im Gesellschaftszimmer der Gaststätte Nappenfeld.

Eine Holztafel, auf der ein Kugelfang montiert war, wurde gegen die Fensterwand gelegt und reichte so etliche Wochen als Schießstand. Der Übungsabend am Freitag war für die Vergrößerung dieser Schießsportgemeinschaft sehr günstig, denn etliche Gaststättenkunden interessierten sich nach und nach immer mehr für das Schießen mit einem Luftgewehr.

So rückte das Jahresende näher und mittlerweile bestand die Gruppe aus 10 Männern, die sich regelmäßig trafen und als Schießgruppe Altschermbeck 1960 die Öffentlichkeit auf sich aufmerksam machte.

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Die Jahreshauptversammlung am 16.01.1965 brachte für die Schießgruppe eine wichtige Entscheidung: Vorstand und Versammlung stimmten der Gründung einer Frauenmannschaft zu. In den nächsten Wochen meldeten sich dann auch gleich 12 Damen, sodass neben Holsterhausen 53 die zweite Damenmannschaft im Amtsgebiet an die Gewehre gehen konnte. Leider konnte aber diese Frauengruppe erst einige Monate später mit ihrem Training beginnen, weil im Vereinslokal Nappenfeld der Schießstand umgebaut wurde.

Während seit der Gründung der Schießgruppe das Gesellschaftszimmer oben als Übungsraum diente, konnte man nach dem Umbau unten im Keller der Gaststätte auf 3 neuen 10 m Bahnen den ordnungsgemäßen Trainings- und Wettkampfbetrieb aufnehmen.

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Die neue Großgemeinde Schermbeck sollte in den neuen Kreis Wesel eingegliedert werden, und damit hätte sich für die Sportvereine auch einiges ändern können.

So begann das neue Jahr 1975 mit der Jahreshauptversammlung noch in der letzten Dezemberwoche. [...] Beim Punkt Verschiedenes wurde darüber diskutiert, ob nach dem Vollzug der politischen Neuordnung die Schießgruppe Altschermbeck 1960 sich dem SV Schermbeck als Sportabteilung anschließen sollte oder mit dem Schießsportverein Schermbeck fusionieren sollte. In einer losen Abstimmung hierüber sprach man sich aber für das vorläufige Verbleiben im Schützenkreis Haltern-Dorsten aus.

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Der Jahresabschluss 1975 erfolgte in der Hauptversammlung am 30.01.1976. Da der Schriftführer Volker Lehmann-Echternacht nicht mehr zur Verfügung stand, musste der Vorstand umbesetzt werden. Nach den Wahlgängen zeigte sich folgendes Bild: Vorsitzender Hans Walenciak, Stellvertreter Agnes Nappenfeld, Kassenwart Walter Schmeing, Schriftführer und Sozialwart Bernhard Punsmann, Schießwart Peter Heuser und Jugendwart Reinhold Schlebusch. Letzter stellte in seinem Bericht fest, dass einige Jugendliche im letzten Jahr die Schießgruppe verlassen hätten, weil die Eltern Bedenken gegen ein Üben in einer Gaststätte ausgesprochen hätten.

Diese brachte im Punkt Verschiedenes eine erneute Diskussion über das Zusammengehen mit dem Schießsportverein Schermbeck, weil dort im alten Feuerwehrhaus am oberen Mühlenteich der Verein eine Übungsstätte mit mehreren Schießständen hatte. [...]

Um die Selbständigkeit nicht aufgeben zu müssen, beschloss der Vorstand dann ganz im Sinne der Aktiven, einen Antrag an die Gemeinde Schermbeck zu richten, mit dem Ziel, für die Schießgruppe Altschermbeck 1960 einen eigenen Schießstand zu bauen oder den Verein irgendwo in gemeindeeigenen Gebäuden unterzubringen. [...]

Ein Vorschlag des Mitbegründers Helmut Nappenfeld, im Foyer der neuen Sporthalle eine schnell montier- und demontierbare Schießanlage zu installieren, wurde von der Gemeinde nicht gut geheißen. Aber schon dadurch, dass auch der Gemeindesportverband mit der Ausschreibung und Durchführung einer Gemeindemeisterschaft im Schießen diesen Sport weiter ankurbelte, kam man im politischen Gremium nicht umhin, der Schießgruppe Altschermbeck 1960 die Benutzung eines Kellers in der Hauptschule als zukünftigen Schießraum zu gestatten.

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Der wichtigste Höhepunkt im Jahre 1977 war aber der Bau des neuen Schießraumes in der Ludgerus-Hauptschule. Nachdem kurz vor den Sommerferien die Genehmigung durch die Gemeinde vorlag, waren besonders die Männer abends aufgerufen, sich als Maurer, Fliesenleger, Elektriker, Holzfachleute und Maler zu betätigen.

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SG Altschermbeck

Trainingszeiten:

Montag Damenabend ab 20.00 Uhr
Dienstag Jugendtraining ab 17.00 Uhr
Donnerstag Jugendtraining ab 17.00 Uhr
Freitag Gemischtes Training ab 20.00 Uhr
Sonntag Bogentraining ab 09.00 Uhr

 

Anfahrt Schießstand


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